TABUTHEMA ANGST

Das urmenschliche Phänomen der Angst hat auch in Bezug auf das Thema „Auftritt und Leistung“ viele Facetten: Angst vor Konkurrenz, vor Versagen und Scheitern, Angst vor dem Ungenügendsein oder davor, den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden.

In Berufen mit sehr hohem Leistungsprofil
– etwa bei 
SportlerInnen, MusikerInnen, Menschen in Leitungsfunktionen oder bei solchen, die viel in der Öffentlichkeit stehen – in Berufen also, in denen auf den Punkt eine Spitzenleistung erbracht werden muss oder in denen ein permanenter Erwartungsdruck von Außen herrscht, wird Angst oft überspielt, verdrängt oder verschwiegen.

Hinzu kommt, dass in einer zunehmend unter dem Vorzeichen der „Selbstoptimierung“ stehenden Gesellschaft, Angst zuweilen als ein bedrohlicher Feind der Perfektion angesehen, als unprofessionell gebrandmarkt oder als Versagen interpretiert wird.
Diese Haltung übersieht, dass gerade ein tieferes Verstehen der eigenen Angstpunkte zu Wachstum – und damit zu einem gesünderen und stimmigeren Umgang auch mit Leistungsanforderungen führt.

 

Psychologische Beratung hilft, Ängste zu unterscheiden und einzuordnen; sie als Faktor unseres Lebens anzunehmen und konstruktiv mit ihnen umzugehen.
Ziel einer Beratung ist es, die Freude an der eigenen Leistung wieder zu entdecken. 

Damit Leidenschaft nicht länger Leiden schafft.

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Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie

Erich Kästner